Psychische Erkrankungen und was man dagegen tun kann. Ein Handbuch.

Psychiatrische Theorien

Richtungen der Psychiatrie. Welche Richtung ist nun die richtige? Die Antwort kann nur lauten: jede. Nur wenn alle drei Gesichtspunkte berücksichtigt werden, kann dem Kranken wirklich geholfen werden. Wir leben im und durch den Körper. Oft ist darum eine körperliche Behandlung bei seelischen Störungen sinnvoll und notwendig. Aber seelische Probleme sind nicht eine Sache der Chemie, sondern unseres Selbst. Wir nehmen uns nicht ernst, wenn wir unsere seelischen Empfindungen nicht ernst nehmen. Darum kann es eine gute Psychiatrie ohne Psychotherapie nicht geben. Schließlich werden wir nie verstehen, warum Menschen aneinander leiden, wenn wir nicht auf den Anteil achten, den die Gesunden an der Krankheit haben. Seelisches Leid entsteht immer aus den Beziehungen der Menschen zueinander. Darum sind bei jedem psychisch Kranken auch sozialpsychiatrische Maßnahmen notwendig. Auch die Gesunden haben etwas damit zu tun, dass einige krank sind.

Analytische Psychiatrie

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Sozialpsychiatrie

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Biologische Psychiatrie

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Letztmals aktualisiert: 2010-06-08 10:59:25
 
Diese Webseite basiert auf dem Buch "Sprünge in der Seele" von Frank Matakas. Das Buch ist erstmals im Rowohlt Verlag erschienen und steht in überarbeiteten Auszügen hier kostenlos zur Verfügung.
 
Familienstürme: Was ist eigentlich »normal«? Eine Annäherung an die tieferen Ursachen psychotischer Zustände. Ein erfolgreicher Mann, eine treu sorgende Frau, zwei Töchter – Familie Rein ist eigentlich völlig normal. Und doch führen die Abhängigkeiten untereinander, Berge von uneingestandenen Wünschen und nicht gelebten Gefühlen scheinbar zwangsläufig ins Elend: Barbara, die älteste Tochter, arrangiert ihre (über-)Lebensstrategien in diesem Umfeld von Anfang an so, dass sie auffällig wird. Als junge Frau wird sie schwer psychotisch. Frank Matakas beschreibt an diesem fiktiven Fall – gewissermaßen der Quersumme vieler seiner Fälle als Psychiater und Psychoanalytiker –, wie sich psychische Auffälligkeiten auf der persönlichen, der familiären und der gesellschaftlichen Ebene erklären lassen könnten. Romanhaft zu lesen, packen die Schilderungen den Leser mehr als alle Fiktion: Immer wieder muss er erkennen, wie es auch um ihn selbst und das eigene Umfeld bestellt ist. Vor allem aber erweckt das Buch in ihm ein tieferes Verständnis für die Individualität und innere Ordnung anderer, erscheint sie nun krankhaft oder „normal“.

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Eine weitere Arbeit mit dem Schwerpunkt Psychose hat der Autor im Internet veröffentlicht.