Psychische Erkrankungen und was man dagegen tun kann. Ein Handbuch.

Medikamente

Alle Medikamente haben eine chemische Bezeichnung, einen generischen Namen und einen Handelsnamen. Die chemische Bezeichnung beschreibt die genaue chemische Struktur eines Medikamentes. Daran kann man erkennen, wie ein Medikament mit welchen anderen Substanzen  verwandt ist, wenn man etwas von der Chemie versteht. Die chemische Kennzeichnung ist zwar nicht geheim, wird aber von den Herstellerfirmen nicht angegeben. Der Arzt müsste sie erfragen. Der generische Name ist ein Phantasiename, der für ein bestimmtes Präparat immer gleich ist. So ist z. B. der generische Name von Valium Diazepam. Der Handelsname ist ebenfalls ein Phantasiename, der aber für das Präparat einer bestimmten Firma gilt. So heißt z. B. das Diazepam, das die Firma Roche herstellt, Valium, bei der Firma Temmler Pharma heißt es Faustan.

Psychopharmaka
Mit Psychopharmaka (Einzahl: Psychopharmakon) sind Medikamente gemeint, die verschrieben werden, um auf die Psyche zu wirken. Auch Medikamente, die bei körperlichen Krankheiten verschrieben werden, können auf die Psyche wirken, z. B. Prednisolon, Schmerzmittel usw. Aber bei diesen Medikamenten ist das eher eine unerwünscht Nebenwirkung.

Man unterscheidet drei große Gruppen:
Beruhigungsmittel oder Tranquilizer,
Antidepressiva,
Neuroleptika (Einzahl: Neuroleptikum).

Diese Einteilung ist nicht vollständig. Es gibt Medikamente, die nicht in diese Gruppe passen. Auch die Aufzählung der Präparate weiter unten ist keinesfalls vollständig. Das würde den Rahmen sprengen. Manchmal sind die generischen, manchmal die Handelsnamen benutzt.

Tranquilizer

Tranquilizer

Tranquilizer

Antidepressiva

Antidepressiva

Antidepressiva

Neuroleptika

Neuroleptika

Neuroleptika

Letztmals aktualisiert: 2010-06-08 10:59:38
 
Diese Webseite basiert auf dem Buch "Sprünge in der Seele" von Frank Matakas. Das Buch ist erstmals im Rowohlt Verlag erschienen und steht in überarbeiteten Auszügen hier kostenlos zur Verfügung.
 
Familienstürme: Was ist eigentlich »normal«? Eine Annäherung an die tieferen Ursachen psychotischer Zustände. Ein erfolgreicher Mann, eine treu sorgende Frau, zwei Töchter – Familie Rein ist eigentlich völlig normal. Und doch führen die Abhängigkeiten untereinander, Berge von uneingestandenen Wünschen und nicht gelebten Gefühlen scheinbar zwangsläufig ins Elend: Barbara, die älteste Tochter, arrangiert ihre (über-)Lebensstrategien in diesem Umfeld von Anfang an so, dass sie auffällig wird. Als junge Frau wird sie schwer psychotisch. Frank Matakas beschreibt an diesem fiktiven Fall – gewissermaßen der Quersumme vieler seiner Fälle als Psychiater und Psychoanalytiker –, wie sich psychische Auffälligkeiten auf der persönlichen, der familiären und der gesellschaftlichen Ebene erklären lassen könnten. Romanhaft zu lesen, packen die Schilderungen den Leser mehr als alle Fiktion: Immer wieder muss er erkennen, wie es auch um ihn selbst und das eigene Umfeld bestellt ist. Vor allem aber erweckt das Buch in ihm ein tieferes Verständnis für die Individualität und innere Ordnung anderer, erscheint sie nun krankhaft oder „normal“.

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Eine weitere Arbeit mit dem Schwerpunkt Psychose hat der Autor im Internet veröffentlicht.