Psychische Erkrankungen und was man dagegen tun kann. Ein Handbuch.

Träger der Sozialhilfe

4. Die überörtlichen Träger der Sozialhilfe sind, neben vielen anderen Funktionen, Leistungsträger für Menschen mit Behinderung . Eine wichtige Aufgabe des Landschaftsverbandes Rheinland (als einer von 23 Trägern in der Bundesarbeitsgemeinschaft) sind die Leistungen zur Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen. Dies sind Leistungen des ambulanten und stationär betreuten  Wohnens, z.B. Kostenübernahme bei Unterbringung im Wohnheim für  psychisch Kranke und Behinderte oder Leistungen zur Tagesgestaltung oder zum Erhalt des selbständigen Wohnens.
Das Integrationsamt des Landschaftsverbandes hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Schwerbehinderung die Teilnahme am Arbeitsleben zu ermöglichen und  entsprechende Leistungen bereitzustellen.
Beratung und rechtliche Hilfe bietet der Integrationsfachdienst, der u. a. schwerbehinderte Menschen ganz konkret bei Konflikten am Arbeitsplatz berät, in Fragen der Schwerbehinderung Auskunft gibt oder bei der Vermittlung in geeignete Stellen behilflich ist.
Die örtlichen Fürsorgestellen als Kooperationspartner des Integrationsamtes sind häufig die ersten Anlaufstellen für Arbeitgeber oder behinderte Menschen.
Info: http://www.lwl.org/LWL/Soziales/BAGues
oder: http://www.lvr.de/soziales

Letztmals aktualisiert: 2010-06-08 11:02:32
 
Diese Webseite basiert auf dem Buch "Sprünge in der Seele" von Frank Matakas. Das Buch ist erstmals im Rowohlt Verlag erschienen und steht in überarbeiteten Auszügen hier kostenlos zur Verfügung.
 
Familienstürme: Was ist eigentlich »normal«? Eine Annäherung an die tieferen Ursachen psychotischer Zustände. Ein erfolgreicher Mann, eine treu sorgende Frau, zwei Töchter – Familie Rein ist eigentlich völlig normal. Und doch führen die Abhängigkeiten untereinander, Berge von uneingestandenen Wünschen und nicht gelebten Gefühlen scheinbar zwangsläufig ins Elend: Barbara, die älteste Tochter, arrangiert ihre (über-)Lebensstrategien in diesem Umfeld von Anfang an so, dass sie auffällig wird. Als junge Frau wird sie schwer psychotisch. Frank Matakas beschreibt an diesem fiktiven Fall – gewissermaßen der Quersumme vieler seiner Fälle als Psychiater und Psychoanalytiker –, wie sich psychische Auffälligkeiten auf der persönlichen, der familiären und der gesellschaftlichen Ebene erklären lassen könnten. Romanhaft zu lesen, packen die Schilderungen den Leser mehr als alle Fiktion: Immer wieder muss er erkennen, wie es auch um ihn selbst und das eigene Umfeld bestellt ist. Vor allem aber erweckt das Buch in ihm ein tieferes Verständnis für die Individualität und innere Ordnung anderer, erscheint sie nun krankhaft oder „normal“.

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Eine weitere Arbeit mit dem Schwerpunkt Psychose hat der Autor im Internet veröffentlicht.