Psychische Erkrankungen und was man dagegen tun kann. Ein Handbuch.

Arbeitslosengeld / Sozialhilfe

Arbeitslosengeld I  bekommt, wer arbeitslos ist, sich beim Arbeitsamt gemeldet hat und einen Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt hat. Man muss aber in den letzten 24 Monate vor der Arbeitslosigkeit mindestens 12 Monate beschäftigt gewesen sein. Das Arbeitslosengeld I wird ein Jahr gezahlt.
Arbeitslosengeld II. Grundsicherung für Arbeitssuchende, besser bekannt als Arbeitslosengeld II oder  "Hartz IV", erhalten bedürftige Personen zwischen 15 und 65  J., die erwerbsfähig sind.
Familienangehörige, die nicht erwerbsfähig sind und in einer Bedarfsgemeinschaft leben, erhalten Sozialgeld.

Hilfe zum Lebensunterhalt als Sozialhilfe bekommen Menschen, die bei Bedürftigkeit sonst keine Leistungen erhalten würden, z.B. wer über einen begrenzten Zeitraum als erwerbsgemindert gilt oder in einer betreuten Einrichtung lebt.
Info: www.arbeitsagentur.de

Letztmals aktualisiert: 2010-06-08 11:02:59
 
Diese Webseite basiert auf dem Buch "Sprünge in der Seele" von Frank Matakas. Das Buch ist erstmals im Rowohlt Verlag erschienen und steht in überarbeiteten Auszügen hier kostenlos zur Verfügung.
 
Familienstürme: Was ist eigentlich »normal«? Eine Annäherung an die tieferen Ursachen psychotischer Zustände. Ein erfolgreicher Mann, eine treu sorgende Frau, zwei Töchter – Familie Rein ist eigentlich völlig normal. Und doch führen die Abhängigkeiten untereinander, Berge von uneingestandenen Wünschen und nicht gelebten Gefühlen scheinbar zwangsläufig ins Elend: Barbara, die älteste Tochter, arrangiert ihre (über-)Lebensstrategien in diesem Umfeld von Anfang an so, dass sie auffällig wird. Als junge Frau wird sie schwer psychotisch. Frank Matakas beschreibt an diesem fiktiven Fall – gewissermaßen der Quersumme vieler seiner Fälle als Psychiater und Psychoanalytiker –, wie sich psychische Auffälligkeiten auf der persönlichen, der familiären und der gesellschaftlichen Ebene erklären lassen könnten. Romanhaft zu lesen, packen die Schilderungen den Leser mehr als alle Fiktion: Immer wieder muss er erkennen, wie es auch um ihn selbst und das eigene Umfeld bestellt ist. Vor allem aber erweckt das Buch in ihm ein tieferes Verständnis für die Individualität und innere Ordnung anderer, erscheint sie nun krankhaft oder „normal“.

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Eine weitere Arbeit mit dem Schwerpunkt Psychose hat der Autor im Internet veröffentlicht.